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Sicher in Pension

Für Lehrer besteht eine besondere Art der Vorsorge für den Ruhestand. Verbeamtete und auch im öffentlichen Dienst angestellte Lehrer erhalten beim Erreichen des Pensionsalters statt der gesetzlichen Rente die sogenannte Pension, die oft auch als Ruhegehalt bezeichnet wird. Die gesetzliche Grundlage für diese auch als Beamtenpension bekannte Altersvorsorge für Lehrer bildet das Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Ländern das Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG).­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­

Die Höhe der Pension für Lehrer

Die Berechnung der Höhe der zustehenden Pension ist eng verknüpft an die absolvierten Dienstjahre. Momentan gilt dabei die Regelung, dass jedes komplette und in Vollzeit absolvierte Dienstjahr mit dem Wert von 1,79375 bedacht wird. Die Punkte werden zum Pensionsbeginn addiert und bilden einen Prozentwert mit dem die Höhe der Pension errechnet wird. Der höchst mögliche Prozentwert liegt bei 71,75 % (*) . Dieser Wert zeigt eine deutliche Steigerung zu der zu erwartenden Rente eines Angestellten, bei der derzeit die Aussichten weniger 60 % (*), Tendenz sinkend. (* vom letzten Dientsbezug, bzw. Gehalt)

Die Einkommenseinbußen für Lehrer im Alter

Dieser augenscheinliche Vorteil sollte aber nicht vergessen lassen, dass zum einen auch bei 70 Prozent ein erheblicher Einkommensverlust zu verbuchen ist und  somit sehr viel weniger Geld im Alter zur Verfügung steht, als vorher gewohnt. Zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, diesen maximalen Wert von 70 Prozent überhaupt zu erreichen. Dafür sind nämlich 40 volle Dienstjahre notwendig und diese können immer weniger Lehrer für sich verzeichnen. Schon alleine bei einer Dienstausführung in Teilzeit wird der Wert der oben angesprochenen 1,79375 im gleichen Verhältnis gekürzt.

Das steigende Risiko, aus gesundheitlichen Gründen den Beruf des Lehrers früher oder später nicht mehr ausüben zu können trifft mittlerweile jeden fünften Lehrer. Gerade psychische Diagnosen, wie bsw. "Burn Out" sorgen vermehrt für den Eintritt der sogenannten Dienstunfähigkeit. Wer aus diesem Grund frühzeitig aus dem Dienst scheidet, muss für jedes Jahr, das noch bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres fehlt, mit einer Kürzung des Ruhegehalts um 3,6 Prozent leben, wobei diese Reduzierung allerdings zum Glück auf 10,8 Prozent begrenzt ist. Ebenfalls um 3,6 Prozent wird die Pension für jedes Jahr gekürzt, das Sie als Lehrer freiwillig früher als vor dem Ablauf des 65. Lebensjahres in Ruhestand gehst.

Die Notwendigkeit der zusätzlichen Altersvorsorge für Lehrer

Auch wenn Lehrer bessere finanzielle Aussichten auf den Ruhestand besitzen, besteht ein sehr hoher Bedarf, die dennoch entstehende Versorgungslücke im Alter durch eine private Altersvorsorge zu schließen. Denn eins steht für jeden fest, der irgendwann das Leben nach dem Berufsalltag genießen möchte: Mehr Zeit, mehr Freiheiten und große Pläne sorgen nicht dafür, dass weniger Geld benötigt wird als vorher. Die Aussicht auf maximal 70 Prozent Altersgeld lässt deutlich erkennen, dass der private Aufbau zusätzlicher Einkommen unverzichtbar ist, um das Leben im Alter sorgenfrei genießen und sich all seine Wünsche erfüllen zu können. Da es bei der lohnenswerten Altersvorsorge immer auch auf eine möglichst lange Laufzeit ankommt, ist ein möglichst früher Start in die eigene Vorsorge immens wichtig. So kann man schon mit geringen Beiträgen und den Vorteilen der Zinseszinseffektes einen großen Schritt in Richtung finanzieller Unabhängigkeit im Alter gehen.

Fazit

Lehrer - sowohl verbeamtete als auch angestellte - genießen sehr viel attraktivere Regelungen bezüglich der später zu erwartenden Altersrente, die in diesen Kreisen als Pension oder Ruhegehalt bezeichnet wird. Dennoch wird beim genaueren Hinsehen deutlich, dass auch diese Pension nicht annähernd das gewohnte Einkommen aus der Zeit vor dem Ruhestand ersetzen kann.

Damit wird ebenso deutlich, dass trotz der finanziellen Vorteile der Bedarf einer privaten Altersvorsorge keinesfalls ausbleibt. Auf diesen Seiten werden die verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge beschrieben, mit denen privat für ein finanziell sorgenfreies Leben nach der Dienstzeit gesorgt werden kann.